Die Energiepreise steigen und die Jahresabrechnungen treiben so manchem den Angstschweiß auf die Stirn. Dabei muss dies gar nicht sein, denn unsere Umwelt bietet jede Menge Energie. Mit Hilfe einer Wärmepumpe kann man die Energie der Umwelt sammeln und nach entsprechender Umwandlung für das Heizen oder die Warmwasserbereitung nutzen. Selbst bei Außentemperaturen von bis zu – 20 Grad ist eine Wärmepumpe aus wirtschaftlicher Sicht noch wirtschaftlich sinnvoll. Über das ganze Jahr gerechnet sind mit einer Wärmepumpe Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent möglich. Mit einer Wärmepumpe ist es möglich aus einem kleinen Teil zugeführter Energie eine hundertprozentige Heizleistung zu erzielen.
Zudem ist eine Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizungstechnologien extrem Umweltfreundlich und hat eine deutliche geringere CO2-Emission (vor Ort sogar völlig emissionsfrei). Dabei ist das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe nicht nur genial, sonder auch relativ einfach. Man kann das Funktionsprinzip mit dem eines Kühlschranks vergleichen, nur umgekehrt. Während der Kühlschrank seinem Innenleben die Wärme entzieht und diese nach Außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe der Außenwelt die Wärme und gibt diese an das Haus ab. Der Kreisprozess einer Wärmepumpe besteht aus 4 Komponenten. Ein Kältemittel mit niedrigem Siedepunkt dient als Träger der Wärmeenergie. Im Verdampfer wird die Wärme aus der Umwelt mit Hilfe des Kältemittels aufgenommen und gasförmig. Durch Kompression im Verdichter wird es mit Hilfe elektrischer Energie auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, bevor die Wärmeenergie im Verflüssiger an den Heizungskreislauf abgegeben wird. Bevor der Kreislauf von neuem beginnen kann, muss das Kältemittel zuvor im Expansionsventil entspannt werden. Die nötige Wärme kann sowohl dem Erdreich, der Luft oder dem Wasser über Kondensatoren entzogen werden.
Über so genannte Rohrsysteme wird die Wärme zu Verdampfer geführt. Die Anschaffung einer Wärmepumpe setzt eine durchdachte und gut strukturierte Planung voraus, damit später alles reibungslos funktionieren kann. Man sollte sich zum Beispiel Gedanken über den Wärmebedarf machen, die Art der Wärmepumpe und über eventuelle Zuschläge.
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