Dachten Sie schon mal über einen Pelletofen nach? Eine Heizanlage mit Holzpellets gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Ein Pelletofen lässt sich mit einem normalen, leistungsstarken Kamin vergleichen, der Pelletofen kann durchaus einen großen Wohnraum beheizen. Sogar ein kleineres Haus mit niedrigem Energieverbrauch kann mit einem Pelletofen versorgt werden. Ein Pelletkessel hingegen ist nicht nur ein Luftgerät, wie der Pelletofen, sondern kann mit einem Wasserleitsystem das Wasser in weiteren Heizanlagen erwärmen und so als Ersatz für eine Zentralheizung in einem größeren Haus dienen.
Sogar das Brauchwasser kann mit Hilfe des Pelletkessels auf eine angenehme Temperatur gebracht werden. Wenn man sich für diese Variante entscheidet, sollte man in seine gesamte Energieversorgung eine Solaranlage einbauen, damit man nicht im Sommer den Pelletofen betreiben muss, um warmes Wasser im Haus zu haben. Pelletöfen sind als umweltfreundliche Alternative zu Gas und Öl absolut empfehlenswert, da sie kein zusätzliches Kohlenstoffdioxid produzieren und bei einem qualitativ hochwertigen Pellet auch eine höhere Energieeffizienz als die fossilen Brennstoffe. Weiterhin kann man einen Pelletofen genauso wie den klassischen Holzkamin mit Fliesen kleiden, die nach und nach Wärme an den Raum abgeben. Der Vorratsbehälter für den Pelletofen sollte mindestens 60 Liter fassen können, damit man möglichst selten nachfüllen muss. Ein Holzkaminofen muss in der Regel per Hand zusätzlich belüftet werden, während ein Pelletofen durch ein kleines Gebläse oder einen Konvektionslüfter automatisch durch einen kleinen Elektromotor belüftet wird. Dieser Motor macht dezente Geräusche, die nur sehr nervöse Menschen stören könnten. Die verwendeten Holzpellets für den Betrieb des Pelletofen werden aus Abfallprodukten der Holzindustrie hergestellt und bieten somit eine Verwendung für wertvolles Material, für das die Möbelindustrie keinen Nutzen mehr hat.
Die Aufbereitung des Materials stellt durch Biodiesel und Strom aus Wasserkraft ebenfalls keinen schädlichen Kohlenstoffdioxid her. Alle vier Wochen muss der Pelletofen gereinigt werden. Diese Reinigung erfolgt selbstständig und ohne Mithilfe eines Schornsteinfegers. Die dabei anfallende Asche kann im Garten als Dünger für die Erde benutzt werden. Ein Pelletofen ist mit Sicherheit eine Alternative um Räume zu beheizen. Jeder, der von konventionellen Heizmethoden abkommen möchte, sollte den Pelletofen in Betracht ziehen.
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