Was kann es im Herbst schöneres geben, als sich an nassen und kalten Wochenenden am heimischen Kamin zu wärmen? Ein Kaminofen stellt darüber hinaus eine günstige Alternative zur herkömmlichen Gasheizung da. Doch was ist eigentlich ein Kamin? Welche unterschiedlichen Kaminarten gibt es und was sollte beim Kauf beachtet werden?
Wer sich einen Kamin zulegen möchte, hat je nach Geschmack und Vorlieben die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für einen Kamin ist der gewünschte Verwendungszweck und das Vorhandensein eines Schornsteins.
Bevor man sich im Fachgeschäft für einen Kamin entscheidet, sollte man einige Vorkenntnisse und eventuell sogar Erfahrungen mit Kaminen haben oder sich zumindest über die unterschiedlichen Varianten sowie ihre Vor- und Nachteile informiert haben. Zudem sollte man Wissen, ob der eigene Wohnraum überhaupt alle Voraussetzungen erfüllt, die für den Einbau und die reibungslose Funktionsweise eines Kamins notwendig sind. Herrscht Unsicherheit, dann sollte auf jeden Fall ein Fachmann konsultiert werden. Sowohl Fachhändler als auch Schornsteinfeger können bei Unklarheiten um Rat gefragt werden. Vor der Kaufentscheidung sollte ihre Hilfe auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.
Im Handel sind in der Regel fünf unterschiedliche Arten von Kaminen erhältlich: der Grundofen, Kachelofen, Kaminofen, der offene Kamin und der Heizkamin (auch geschlossener Kamin).
Der Grundofen stellt eine Weiterentwicklung von ursprünglichen Öfen dar, die bereits vor tausenden von Jahren zur Beheizung von Räumen verwendet wurden. Früher wurden sie in einer zentralen Stelle im Wohnhaus aufgestellt, um alle Räume gleichmäßig beheizen zu können.
Eine Weiterentwicklung des Grundofens ist der Kachelkamin oder Kaminofen. In früheren Zeiten wurden derartige Kachelöfen vor allem als Backofen oder zum Kochen verwendet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Öfen aus Lehm, Kalk und Stein, wird beim Kachelkamin die Wärme durch den Einsatz von Keramikkacheln viel schneller nach außen abgegeben.
Kaminöfen sind eher kleinere Öfen, die schnell in Wohnungen eingebaut werden können. Sie sind für jede Art von Raum geeignet, in dem ein Schornstein vorhanden ist. Dann können sie direkt über das Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen werden.
Der offene Kamin ist die klassische Kamin-Variante. Kamine dieser Art sind in der Regel ganz oder zum Teil in die Wand eingelassen oder an diese heran gemauert. Offene Kamine sind zum heizen eher ungeeignet. Wer einen romantischen Abend mit Blick auf das offene Feuer plant, liegt mit dem offenen Kamin jedoch genau richtig.
Wer keinen Schornstein in seinem Wohnzimmer hat, muss nicht auf einen dekorativen Kamin verzichten. Hier ist zum Beispiel der Ethanol Kamin die richtige Wahl. Diese offenen kamine sind in verschiedenen Bauarten erhältlich. Sie erzeugen durch die Verbrennung ein offenes und wärmendes Feuer, jedoch ohne dabei Rauch oder schädliche Abgase zu produzieren.