Langsam werden die Tage wieder kürzer und damit die Nächte länger, dunkler und vor allem kälter. Das heißt, dass es in vielen deutschen Haushalten wieder an der Zeit ist, die Heizungen anzudrehen und, um die Dunkelheit zu vertreiben, mehr Lampen einzuschalten. Das ist häufig begleitet von der Angst vor steigenden Heiz- und Stromkosten und einer entsprechenden Erhöhung des monatlichen Abschlags oder einer saftigen Nachzahlung zum nächsten Jahresabschluss.
Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters ist schon seit etlichen Jahren keine so große Sache mehr. Die anfängliche Scheu vor dem Wechsel und dem damit verbundenen befürchteten Papierkrieg hat sich merklich gelegt und auch die Anbieter tun ihr Möglichstes, um dem Kunden die Angst zu nehmen, von einem Anbieter zum anderen zu wechseln, wann immer es die Preise erlauben. Doch wie soll man einen Überblick bekommen, wer eigentlich die allerbesten Preise anbietet oder wo das nur so scheint? Denn häufig bieten Strom- und Gasanbieter günstige Grundpreise, legen aber dann kräftig drauf, wenn es um einmalige Gebühren wie Anschluss- oder Vertragsgebühren geht. Auch Wechselboni werden beim einfachen Vergleich durch Augenschein nicht mit berücksichtigt. Bietet ein Anbieter zwar einen relativ hohen Grundpreis dafür aber einen Wechselbonus in ordentlicher Höhe, würde das den Grundpreis wiederum senken, allerdings nur wenn man eine bestimmte Vertragslaufzeit zu Grunde legt. Hat man das Gefühl, man zahlt für seinen jetzigen Tarif zu viel, lohnt sich in jedem Fall ein Strom Vergleich. Im Internet kann man die entsprechenden Tarifrechner zuhauf finden, jedoch sollte man darauf achten, dass sie sowohl Boni als auch Extragebühren mit berücksichtigen.
Die Werbung gibt sich derzeit pünktlich zur nahenden kalten Jahreszeit alle Mühe, die Kunden von einem Wechsel zu überzeugen. Da gibt es lachende Gasflammen und ein Lichtermeer in Haus und Garten, suggeriert werden soll der Überfluss zu einem günstigen Tarif. Noch ist die Stimmung dafür auch gut, denn die Abrechnung der letzten Nebenkosten liegt ausreichend weit zurück und ein Gas Preisvergleich, der eine Ersparnis von nur wenigen Euro verspricht, scheint schon lohnend. Außen vor bleiben dabei natürlich Überlegungen zur Nachhaltigkeit und zur Energieersparnis. Doch auch demjenigen, der dafür ein Bewusstsein hat, wird mit dem Vergleichen von Tarifen im Internet geholfen, denn dort kann man auch gezielt nach grünem Strom suchen oder Tarife abschließen, die nachhaltig gewonnene Energie bevorzugen. So wird bei der Suche nach den besten Preisen für die Energie auch diesem Aspekt Rechnung getragen und soll so durch den kalten Winter helfen.