Die beste Heizung kommt von innen

Der Winter ist lang und viele klagen schon jetzt in Erwartung hoher Heizkosten und befürchten dementsprechende Nachzahlungen. Neben sorgfältig abgedichteten Fenstern und Türen, einer guten Isolierung des Hauses und einer effektiven und sinnvollen Belüftung, kann man auch an sich selbst etwas tun, um weniger heizen zu müssen.

Kreislauf in Gang bringen

Leider bringt die kalte Jahreszeit auch eine gewisse Trägheit mit sich, die sich meist erst im Frühjahr an den unliebsamen Ringen auf den Hüften bemerkbar machen. Denn man meidet lange Aufenthalte im Freien und ausgiebige Spaziergänge und erledigt notwendige Touren zum Einkaufen lieber mit dem Auto als zu Fuß oder per Rad. Dann sitzt man zu Hause auf der Couch und friert. Heizung anschalten erscheint wie die logische Konsequenz, dabei geht es auch anders. Ein bisschen Sport, Joggen oder Schwimmen mit anschließendem Besuch von Sauna oder Whirlpool bringt den Kreislauf in Schwung. Und ein besser durchbluteter Körper friert auch weniger. Die innere Heizung ersetzt die äußere und arbeitet außerdem viel effektiver. Statt frierend aus der Dusche zu klettern und im Bad zu bibbern, kann man ruhig auch mal ein heißes Bad nehmen, natürlich inklusive VIP-Pflege, denn auch das heiße Wasser heizt den Körper nachhaltig auf und vermeidet Zittern am Abend. Ganz wichtig ist allerdings, dass man, egal ob nach Sauna, heißer Dusche oder Whirlpool, sich einmal eiskalt abduscht. Die Poren schließen sich dann und die Wärme bleibt im Körper.

Für eine gute Nacht

Besonders geeignet ist ein solches Kombinationsprogramm aus Sport und Wellness für den Abend, denn dann kann man auch im ungeheizten Schlafzimmer schlafen ohne zu frieren. Das Schlafzimmer sollte nämlich möglichst nicht geheizt werden, da die warme und trockene Luft die Atemwege reizt, den Körper dehydriert und Erkältungen begünstigt. Wer doch nicht ohne Heizung im Schlafzimmer auskommt, sollte auf jeden Fall für ausreichend Feuchtigkeit sorgen, indem er ein nasses Tuch vor den Heizkörper hängt oder kleine Gefäße mit Wasser auf die Heizung stellt. Die Verdunstung hält die Luft dann ausreichend feucht. Außerdem sollte man keine allzu dicke Decke wählen, denn auch wenn man beim Zubettgehen noch fröstelt, wird es im Laufe der Nacht übermäßig warm und man verliert durch Schwitzen zu viel Wasser. Will man abends einfach nur ins Bett gehen und sich wohl fühlen, ohne umständliche und umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen und Vorkehrungen für die Nacht zu treffen, kann auch eine Runde um den Block, ob joggend oder gehend, Wunder wirken. Und die nächste Heizrechnung lässt es einem dann auch nicht mehr kalt den Rücken runter laufen.